Passt eine Bordeaux-Dogge zu dir?

✔️ Du suchst einen ruhigen, treuen, imposanten Familienhund

✔️ Du hast genug Platz, Geduld und ein ruhiges Umfeld

✔️ Du willst einen sanften Beschützer mit Charakter

❌ Du willst viel Bewegung, Agility oder sportliche Aktivitäten

❌ Du wohnst im 3. Stock ohne Aufzug – Treppen sind nicht ihr Ding

❌ Du möchtest einen pflegeleichten Anfängerhund

Bordeaux-Dogge – Sanfter Koloss mit wachem Blick

„Sie sieht aus wie ein schlafender Löwe – und manchmal schnarcht sie auch so.“

Was ist das eigentlich für ein Typ Hund?

Die Bordeaux-Dogge ist ein kraftvoller, wuchtiger Molosser – mit großem Kopf, breiter Brust und tiefem Herz. Ihr Aussehen wirkt respekteinflößend, aber wer sie kennt, weiß: In diesem massiven Körper steckt ein treuer, ruhiger, familienbezogener Riese.

Sie ist wachsam, loyal, ruhig, braucht keine Action – sondern Bindung, Beständigkeit und Nähe zu ihrer Bezugsperson. Ihre Souveränität macht sie zum unaufgeregten, aber wachsamen Beschützer – mit viel Liebe für „ihre“ Menschen.

Fun Fact

Die Bordeaux-Dogge ist bekannt aus dem Film „Scott & Huutsch“ – dort ist sie der sabbernde, treue Vierbeiner mit mehr Herz als Manieren. Und ja – Sabber gehört dazu. In Fäden. Man gewöhnt sich dran. Irgendwann. Vielleicht.

Steckbrief – Massiv, ruhig, sensibel

Bordeaux-Dogge (auch: Dogue de Bordeaux)

Kategorie

Einschätzung

Größe

Rüden 60–68 cm, Hündinnen 58–66 cm

Gewicht

45–65+ kg – sehr kräftig

Energielevel

Niedrig bis mittel – keine Joggingpartner

Kuschelpotenzial

Hoch – anhänglich, treu

Fellpflege

Gering – kurzes, pflegeleichtes Fell

Für Familien?

Ja – bei Erfahrung und klarer Führung

Andere Hunde?

Selektiv – hängt von Sozialisierung ab

Alleinbleiben?

Lieber nicht – stark menschenbezogen

Noch wichtig zu wissen

  • Kurze Lebenserwartung (meist 6–9 Jahre)
  • Neigt zu Gelenkproblemen → auf Gewicht und langsames Wachstum achten
  • Nicht für Hitze gemacht – kühle Plätze und Schatten nötig
  • In manchen Bundesländern Listenhund → Auflagen beachten
  • Frühzeitige soziale Prägung sehr wichtig – sie kann stark territorial sein

Bordeaux-Dogge Welpe zieht ein – das solltest du wissen

Die Bordeaux-Dogge ist ein imposanter, kraftvoller und gleichzeitig sehr sanftmütiger Molosserhund aus Frankreich. Sie gehört zu den ältesten Hunderassen Europas und war früher sowohl Wach- als auch Schutzhund. Wer sich eine Bordeaux-Dogge als Welpen ins Haus holt, bekommt einen treuen, gelassenen und mutigen Familienhund – aber auch einen Hund, der eine konsequente und erfahrene Hand braucht.

1. Charakter und Bedürfnisse

Sanft & familienbezogen: Trotz ihres massiven Aussehens ist die Bordeaux-Dogge im Haus ruhig, verschmust und sehr anhänglich.

Wachsam & schützend: Sie hat ein ausgeprägtes Schutzverhalten – Fremde werden aufmerksam beobachtet, die Familie wird beschützt.

Ruhiges Temperament: Sie ist keine Sportskanone, sondern eher ein gemütlicher Begleiter mit kurzen Energiephasen.

Sensible Rasse: Sie reagiert fein auf Stimmungslagen – Härte oder Druck sind kontraproduktiv.

2. Erziehung & Sozialisierung

Früh beginnen: Schon im Welpenalter sollte mit klaren Regeln und liebevoller Konsequenz gearbeitet werden.

Sozialisation entscheidend: Viele positive Erfahrungen mit Menschen, Hunden und Umgebungen sind ein Muss – sonst können Unsicherheit oder Misstrauen entstehen.

Kein Hund für Anfänger: Erfahrung im Umgang mit großen, selbstbewussten Hunden ist notwendig.

Positive Bestärkung: Mit Geduld und Lob lernt die Bordeaux-Dogge am besten – sie ist kooperativ, aber manchmal etwas stur.

3. Wohnumfeld

Viel Platz: Ideal ist ein Haus mit großem, sicher eingezäuntem Garten. Eine kleine Wohnung ist ungeeignet.

Nicht für Hitze: Bordeaux-Doggen vertragen Wärme schlecht – Schatten und Kühlung sind im Sommer Pflicht.

Familienanschluss: Sie sind keine Zwingerhunde – sie brauchen engen Kontakt zu ihrer Familie.

4. Zeit & Beschäftigung

Bewegung moderat: Tägliche Spaziergänge reichen, exzessiver Sport oder Joggen sind für diese schwere Rasse ungesund.

Geistige Beschäftigung: Kleine Suchspiele, Grundgehorsam und leichte Aufgaben fördern Bindung und Auslastung.

Wachsam, nicht hyperaktiv: Sie brauchen keine stundenlange Action – sie genießen lieber Nähe und kleine Aktivitäten.

5. Pflege

Fellpflege einfach: Kurzes Fell, gelegentliches Bürsten reicht.

Gesundheitsvorsorge wichtig: Bordeaux-Doggen sind anfällig für Herzprobleme, Gelenkkrankheiten (HD, ED) und kurze Lebenserwartung. Seriöser Züchter mit Gesundheitsnachweisen ist Pflicht.

Speichel: Sie sabbern stark – wer eine Bordeaux-Dogge möchte, sollte damit umgehen können.

6. Kosten & Verantwortung

Hohe Kosten: Futterbedarf groß, Tierarztkosten (v. a. orthopädische Untersuchungen, Herzchecks) nicht zu unterschätzen.

Kurzlebiger Hund: Die Lebenserwartung liegt meist nur bei 7–9 Jahren – eine bewusste Entscheidung.

Verantwortung: Durch ihre Größe und Kraft müssen Halter körperlich und charakterlich in der Lage sein, sie sicher zu führen.

7. Rassetypisches Verhalten

Wachsam & loyal: Schützt Haus und Familie zuverlässig.

Ruhig & ausgeglichen: Kein nervöser Hund, eher entspannt und gelassen.

Kinderfreundlich: Mit richtiger Sozialisierung sehr sanft und tolerant.

Artgenossen: Besonders gleichgeschlechtliche Hunde können problematisch sein – frühzeitiges Training ist entscheidend.

Fazit:

Eine Bordeaux-Dogge ist ein sanfter Riese mit großem Herz und treuem Wesen. Sie ist ein ruhiger, liebevoller Familienhund, der seine Menschen über alles stellt – gleichzeitig braucht sie aber konsequente Führung, viel Platz, Pflege und erfahrene Hände. Für Anfänger ist sie ungeeignet, für Kenner großer Rassen dagegen ein wundervoller, treuer Begleiter.

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